19.03.2009 | Presseinformationen, Konzern News, Standorte national, Corporate Responsibility
LANXESS sorgt in Afrika für sauberes Wasser
Leverkusen - Die LANXESS AG leistet einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Wasser- und somit auch der Lebensqualität der Menschen in Afrika. Der Spezialchemie-Konzern hat dazu im vergangenen Jahr mit der African Medical and Research Foundation (AMREF), einer renommierten afrikanischen Hilfsorganisation, eine Partnerschaft bis Ende 2010 abgeschlossen. „LANXESS ist davon überzeugt, dass sich die weltweiten Wasserprobleme weiter verschärfen werden. Das Unternehmen will daher sowohl durch sein gesellschaftliches Engagement als auch durch seine innovativen Produkte zur Lösung der Probleme beitragen“, sagt Rainier van Roessel, Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der LANXESS AG.
Mit finanzieller Unterstützung des Spezialchemie-Konzerns baut AMREF in 25 Schulen mit insgesamt fast 9.700 Kindern eine ausreichende Wasserversorgung auf und stattet die Schulen mit Sanitäranlagen aus. Außerdem schult AMREF die afrikanischen Kinder in Gesundheits- und Körperpflege wie etwa richtiges Händewaschen, was zur Vermeidung von Krankheiten äußerst wichtig ist.
„Mit dieser Partnerschaft helfen wir, Krankheiten, die durch unreines Wasser und fehlende Hygiene hervorgerufen werden, zu vermeiden“, erklärt van Roessel. „Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst – und zwar in Bereichen, in denen wir uns auskennen und in denen unser Unternehmen auch geschäftlich tätig ist.“
Projektwoche an deutschen Schulen zum Thema Wasser
LANXESS will aber nicht nur in Tansania aktiv werden, sondern auch in Deutschland Jugendliche auf die schwierige Situation in Afrika und die weltweiten Wasserprobleme aufmerksam machen. Dazu arbeitet LANXESS mit dem Gymnasium Horkesgath in Krefeld, dem Rhein-Gymnasium in Köln, dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Leverkusen und dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Bitterfeld-Wolfen eng zusammen. Erster Schritt dieser Kooperation ist eine Projektwoche zum Thema Wasser, die der Spezialchemie-Konzern in enger Absprache mit den Fachlehrern in diesem Jahr in den Schulen ausrichten wird. Neben der Förderung der Schüler im naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen und geografischen Bereich zum Thema Wasser wird unter anderem auch ein AMREF-Mitarbeiter von der Arbeit der Hilfsorganisation in Tansania berichten. Weitere Aktionen sollen in diesem und im kommenden Jahr folgen. „Wir tragen so zur Sensibilisierung junger Menschen in Deutschland bei, mit der Ressource Wasser verantwortungsvoll umzugehen“, erläutert van Roessel.
Experten warnen bei Weltwasserforum vor Verschwendung
Politiker und Wissenschaftler hatten erst am Montag, zu Beginn des derzeit laufenden 5. Weltwasserforums in Istanbul, vor einer globalen Wasserkrise wegen Verschwendung gewarnt und auf die wichtige, weil begrenzte Ressource mit Nachdruck aufmerksam gemacht. Der Grund: Rund eine Milliarde Menschen haben laut dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Außerdem leben 2,6 Milliarden Menschen, darunter eine Milliarde Kinder, ohne sanitäre Grundversorgung. Verschmutztes Wasser bleibt damit weltweit eine der Hauptursachen für das Anstecken mit Krankheiten. Bei dem weltweit größten Expertentreffen zu diesem Thema wird über den Zugang zu sauberem Wasser, über Wasserrechte und die weltweiten Wasserprobleme beraten. Das Forum endet am Sonntag, 22. März, dem von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen Weltwassertag.
LANXESS auf Internetportal vom Auswärtigen Amt
Vorgestellt wird das AMREF-Engagement von LANXESS auch auf dem Internetportal „CSR WeltWeit – Deutsche Unternehmen global engagiert“ des deutschen Auswärtigen Amts und der Bertelsmann-Stiftung. Mit diesem Portal soll das gesellschaftliche Engagement deutscher Unternehmen im Ausland sichtbarer gemacht werden.
Hochmoderne Wasseraufbereitung mit LANXESS
Für die Aufbereitung von Trinkwasser sind Produkte von LANXESS weltweit im Einsatz. Vor allem Ionenaustauscherharze und Arsenabsorber, unter den Produktnamen Lewatit® und Bayoxide®, spielen eine wichtige Rolle. Sie entfernen Schadstoffe aus Wasser und anderen Flüssigkeiten.
Die Verunreinigung mit Arsen zählt zu den gefährlichsten Belastungen des Trinkwassers. In vielen Regionen der USA, Südamerikas und Asiens kommen im Grundwasser zum Teil sehr hohe Arsen-Konzentrationen vor. Auch in Europa, zum Beispiel in Großbritannien, treten oft überhöhte Arsenwerte auf. Bayoxide® E33 von LANXESS ist speziell zur Entfernung von Arsen aus Trink- und Abwasser auf Basis von Eisenoxid entwickelt worden.
Ein weiteres Verfahren zur Wasseraufbereitung ist der Einsatz von Ionenaustauschern wie zum Beispiel Lewatit®. Die Ionenaustauscher werden zur Entfernung von Schadstoffen wie Nickel, Nitrat oder speziellen Kohlenwasserstoffen aus Trinkwasser genutzt. Anwendungen im industriellen Bereich sind beispielsweise die Aufbereitung von Wasser für industrielle Prozesse in Kraftwerken. Wasser in extrem reiner Form ist in der Mikrochip- und Pharmaindustrie notwendig: Hier lässt sich mit Hilfe von Lewatit® ultrareines Wasser als zwingend erforderliches Produktionsmittel herstellen.
LANXESS setzt Bildungs-Engagement fort
Die Kooperation mit den vier Gymnasien ist Teil einer Bildungsinitiative, die LANXESS im Jahr 2008 gestartet hat. Der Spezialchemie-Konzern hat im vergangenen Jahr bereits 17 Gymnasien an den Niederrheinstandorten finanziell unterstützt, um an diesen weiterbildenden Schulen den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht und das Forschungsangebot nachhaltig zu verbessern. Mit dem Geld wurden unter anderem neue Laboreinrichtungen, technische Geräte und Unterrichtsmaterialien für die Fächer Chemie, Biologie, Physik und Informatik angeschafft. Außerdem hat der Spezialchemie-Konzern Workshops für Schüler organisiert. LANXESS will auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dieses Engagement fortsetzen.
LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2008 einen Umsatz von 6,58 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 14.800 Mitarbeiter in 21 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist an 44 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der LANXESS AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Hinweise für die Redaktionen:
Alle LANXESS Presse-Informationen sowie Foto-, Video- und Audiomaterial finden Sie unter http://presse.lanxess.de.
Weitere Informationen zum Thema Wasser und zu unserem gesellschaftlichen Engagement finden Sie unter: www.verantwortung.lanxess.de.
100 Jahre synthetischer Kautschuk – Wissenswertes über das Jubiläum und die vielfältigen Anwendungsbereiche finden Sie unter www.weltkautschuktag.de.
Weitere Informationen rund um die Chemie von LANXESS finden Sie in unserem WebMagazin unter http://webmagazin.lanxess.de.