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22. Januar 2008 | Presseinformationen, Standorte national, Konzern News
Training für die 40. Internationale Chemie-Olympiade 2008
Chemie-Olympioniken forschen bei LANXESS
Leverkusen - Ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung stand beim Spezialchemiekonzern LANXESS AG das fünftägige Vorbereitungsseminar auf das Deutschlandfinale der 40. Internationalen Chemie-Olympiade. Vom 19. bis 23. Januar 2008 bereiteten sich 20 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13 aus Nordrhein-Westfalen (Bielefeld, Bonn, Detmold, Dorsten, Düsseldorf, Grevenbroich, Gütersloh, Halle, Hamm, Köln, Neuss, Paderborn, Selm, Wegberg und Wilnsdorf) in Theorie und Praxis auf den anspruchsvollen Chemie-Wettbewerb vor. Nächstes Ziel für die Jugendlichen ist die Qualifikation für die nationale Endrunde in Kiel, bei dem sie gegen Teilnehmer aus den anderen Bundesländern antreten. Die vier besten deutschen „Nachwuchschemiker“ werden dann am Finale der Internationalen Chemie-Olympiade im Juli dieses Jahres in Budapest teilnehmen.
Bereits zum vierten Mal unterstützt LANXESS die Internationale Chemie-Olympiade. „Damit Deutschland auch zukünftig als Chemiestandort eine Spitzenstellung hat, brauchen wir junge Menschen, die sich für Naturwissenschaften und Technik begeistern. Hier sind Schulen und Unternehmen gleichermaßen gefordert“, so Zhengrong Liu, Leiter Human Resources bei LANXESS. „Deshalb hat die Förderung der Chemie-Olympiade bei LANXESS hohe Priorität.“
Neben Besichtigungen von LANXESS Betrieben in Leverkusen wurde es am Labor-Tag für die jungen Chemiker spannend: In einer Versuchsreihe mussten die Tüftler gemeinsam mit LANXESS Auszubildenden herausfinden, wie Acetanilid – ein Zwischenprodukt für die Arzneimittelherstellung – umweltgerecht und zugleich kostengünstig hergestellt werden kann. Wie lassen sich zum Beispiel mögliche Abgase direkt im Produktionsprozess minimieren? Ein Beispiel für integrierten Umweltschutz, der bei LANXESS höchste Priorität hat.
Ministerialrätin Renate Acht vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen überbrachte die Glückwünsche der Schulministerin Barbara Sommer und zeigte sich beeindruckt: „Die Schülerinnen und Schüler haben bei der Chemie-Olympiade 2008 großartige Leistungen erbracht. Dazu möchte ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausdrücklich auch im Namen unserer Schulministerin großen Dank und Anerkennung aussprechen.“
Der weltweite Schülerwettbewerb wurde 1968 ins Leben gerufen, um Schülerinnen und Schüler für die Chemie zu begeistern und begabte Nachwuchs-Talente zu fördern. Besonders leistungsstarke Jung-Wissenschaftler werden dabei aufgefordert, sich über den Rahmen der Schulchemie hinaus mit neueren Fragestellungen intensiv auseinander zu setzen.
In Zusammenarbeit mit der Ausbildungsabteilung im Chempark Leverkusen sowie Studenten, ehemaligen Chemie-Olympioniken und Mitglieder des „Fördervereins Chemie-Olympiade“, hat Oberstudienrätin Birgit Vieler vom Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hürth – die auch Landesbeauftragte für die Chemie-Olympiade ist – das umfangreiche Trainingsprogramm für die Teilnehmer zusammengestellt. Neben den Fachvorträgen und Laborübungen bei LANXESS standen unter anderem eine Stadtführung in Köln sowie ein Theaterbesuch auf dem Stundenplan.
Das Landesseminar endet am Mittwoch, 23. Januar 2008, um 10:30 Uhr mit einer Feierstunde im Chempark Leverkusen, zu der die Schülerinnen und Schüler ihre Urkunden überreicht bekommen.
LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2006 einen Umsatz von 6,94 Milliarden Euro erzielte und rund 14.500 Mitarbeiter in 21 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist an 47 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Spezialchemikalien, Kunststoffen, Kautschuken und Zwischenprodukten.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der LANXESS AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.