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Die neue LANXESS Zentrale in Köln nimmt Gestalt an. Davon konnten sich rund 300 Gäste beim Richtfest überzeugen, zu dem der Projekt-entwickler Hochtief gestern einlud. Das hochmoderne Bürogebäude wurde von den Festrednern unter anderem als „Meilenstein in der Entwicklung der Stadt“ und als „Projekt der Superlative“ gelobt.
Mit seinen Hochschulen, seiner Attraktivität und der guten Verkehrsanbindung sei Köln der „optimale Standort für die Unternehmenszentrale“, betonte Vorstandsmitglied Werner Breuers. „Die Stadt steht für Vielfalt und Weltoffenheit."
Für Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters sind das Bauprojekt und der Einzug von LANXESS in den ehemaligen Lufthansa-Gebäudekomplex „Symbol für die Innovationskraft und Internationalität“ der Stadt.
„Mehr Köln geht nicht“, stellte Martin Rohr von Hochtief fest. Es sei eine große Herausforderung gewesen, dem Haus eine neue Identität zu geben. „Doch jetzt ist das einzigartige Flair des Ortes schon zu spüren. „Hier entstehen Büroarbeitsplätze, die sicher zu den attraktivsten der Stadt gehören“, so Rohr.
Vom Betonklotz zum Vorzeigeprojekt
Der Rohbau des Hochhauses – von Hochtief vorläufig maxCologne genannt – ist nun fertig gestellt, ebenso die Bodenplatte der Tiefgarage. Auch die Fassade wächst rasant in die Höhe: Täglich werden neue Glaselemente montiert. Das Haus zeichnet sich aber nicht nur aus durch seine modernen architektonischen Akzente, es setzt vor allem auch auf energiesparende Technik-Standards. Die Bauweise des Gebäudes wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit der Goldmedaille vorzertifiziert.