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LANXESS hat als Pionier der Hybridtechnik das Einsatzspektrum dieser Technologie konsequent ausgeweitet. So werden neben Autodachrahmen auch Bremspedale für Kleintransporter verschiedener Hersteller aus Durethan® BKV 30 H2.0 produziert.
Eine deutliche Gewichtsreduktion, ein Plus an Sicherheit und mehr Komfort durch eine höhere Steifigkeit – das sind die Vorzüge des in Kunststoff-Metall-Verbundtechnologie umgesetzten Frontends im Audi A8. In dem Hybridbauteil kommt neben Aluminium-Blech erstmals leichtes Organoblech zum Einsatz.
Kühlwasserrohre und Verteilerstücke
An Kühlwasserrohre für moderne Automobile werden hohe Anforderungen gestellt. Zum einen werden sie vom Kühlmedium unter Druck und hohen Temperaturen durchströmt, wobei die Kühlflüssigkeit aus einem Wasser-Glykol-Gemisch für viele Werkstoffe ein korrosives Medium darstellt.
Polyamid 6 erweist sich bei der Produktion von Gehäusen für Kraftstofffilter in vielen Fällen als eine wirtschaftliche und leistungsfähige Alternative zum etablierten Druckgussaluminium. Das zeigt das Beispiel eines Kraftstofffilters für die Oberklassenlimousine eines deutschen Automobilherstellers.
Strukturviskose Polyamid 6- und 66-Typen sind als Werkstoff für Bauteile im Luftmanagement von Motoren immer häufiger eine kostenattraktive Alternative zu Elastomer-Kombinationen und Spezialthermoplasten.
Der Nutzfahrzeughersteller IVECO stattet seine Eurocargo-Zugmaschinen mit Stoßfängern aus Pocan TS 3220 aus. Dieser glasfaserverstärkte und elastomermodifizierte PBT+PET-Blend von LANXESS wurde speziell für diese Anwendung maßgeschneidert und lässt sich im Spritzguss verarbeiten.
Reserveradmulde mit karosserieversteifender Wirkung
Seine sehr hohe Steifigkeit und Festigkeit eröffnet hochverstärktem Polyamid 6 im Automobilbau neue Einsatzchancen. Als Alternative zu Stahlblech, Aluminium und glasmattenverstärkten Thermoplasten (GMT) kann das Material mit einer Reihe von konstruktiven und fertigungstechnischen Vorteilen aufwarten.
Spritzgegossene Strukturinserts können gezielt als Versteifungselemente in die crashrelevanten Bereiche von Autokarosserien eingebaut werden, etwa im unteren Teil der A-Säule, im unteren und oberen Teil der B-Säule und im Querträger über der hinteren Achse.