Hier finden Sie alle Kontakt-Informationen zu den weltweiten LANXESS Standorten.
mehr erfahren
Auch in China setzt LANXESS Maßstäbe für eine umweltfreundliche Produktion. Der Standort in Wuxi wurde nach den strengen, weltweit anerkannten ISO-Normen 14001 und 9001 zertifiziert. Für ihr vorbildliches Umweltengagement erhielten die Produktionswerke in Wuxi bis heute 14 Auszeichnungen.
So wurde LANXESS 2004 als erstes Unternehmen von Chinas Umweltbehörde zur „Environmental Friendly Company“ gekürt. Aus diesem Anlass ehrte die chinesische Regierung den Standort mit einer eigens herausgegebenen Briefmarke. Im Jahr 2005 verlieh die chinesische Regierung den renommiertesten Preis für eine ökologisch verantwortungsbewusste Produktion an LANXESS. Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao machte sich 2007 persönlich ein Bild von der Anlage und überzeugte sich von der kontinuierlichen Reduzierung des Energieverbrauchs und des Abfallaufkommens.
Auch die 2007 in Jinshan eröffnete Anlage der Business Unit Inorganic Pigments stellt ein Paradebeispiel für eine umweltfreundliche Produktion dar. Die Eisenoxidanlage gehört zu einer der ersten in China mit einer hochmodernen Abwasseranlage, die eine direkte Verbindung zur industriellen Wasseraufbereitung besitzt. Durch eine innovative Technik hat LANXESS im Jahr 2007 mehr als 30 Prozent an Energiekosten eingespart. Zusätzlich reduzierte der Spezialchemie-Konzern 1.000 bis 1.500 Kubikmeter Wasser pro Monat durch das Recyceln des Kühlwassers.
Seit 2010 beliefert LANXESS von dem neuen Produktionsstandort Jhagadia als einziges westliches Unternehmen in Indien insbesondere den stark wachsenden heimischen Reifenmarkt mit Kautschukchemikalien.
Die umweltfreundliche Technologie der neuen Anlage ist auf höchstem Niveau: Beispielsweise werden die Abwässer, bevor sie in die große Kläranlage des Chemieparks Jhagadia eingeleitet werden, vollständig vorgereinigt. Dies geschieht in einer separaten hochmodernen Kläranlage von LANXESS. Sie sorgt dafür, dass das gesamte, verbrauchte Wasser bereits nahezu Trinkwasserqualität hat, wenn es das Werksgelände verlässt und dann nochmals in der eigenen Kläranlage des Chemieparks aufbereitet wird.
Am Standort Jhagadia wird außerdem eine neue Produktionsstätte für Ionenaustauscher-Harze betrieben. Das hat große Auswirkungen auf die Nachfrage nach sauberem Wasser in Indien. Die Harzprodukte für Ionenaustauscher werden genutzt, um Wasser, aber auch eine Vielzahl anderer Flüssigkeiten aufzubereiten. Die Technologie der Wasseraufbereitung ist darüber hinaus für die Behandlung von Industriewasser, für die Nahrungsmittelproduktion und die Stromerzeugung von zentraler Bedeutung.
Besonders erwähnenswert ist auch die Energiegewinnung des neuen Werks zur Herstellung von Ionenaustauscherharzen. LANXESS hat auf dem Werksgelände eine eigene höchst effiziente Anlage, die die Energieversorgung sicherstellt. Die Anlage wird mit umweltfreundlichem Erdgas betrieben und ist eine so genannte CoGen-Anlage, das heißt, dass sie sowohl Dampf als auch Strom liefert.
Am LANXESS Standort im indischen Nagda werden die kommunalen Abwässer aufbereitet und als Füllwasser für die Kühltürme der dortigen Anlage genutzt. Ein Teil des vorgereinigten Wassers wird weiter aufbereitet und als Kesselspeisewasser zur Dampferzeugung in einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage am Standort eingesetzt.
Für sein vorbildliches Wasser-Ressourcen-Management und den innovativen Ansatz, häusliches Abwasser für den industriellen Einsatz nutzbar zu machen, wurde LANXESS vom indischen Chemieverband (Indian Chemical Council) ausgezeichnet.
Wasser ist ein lebenswichtiges Element – und ein bedeutender Rohstoff für die chemische Produktion. Um die wertvolle Ressource nachhaltig zu schützen, investierte LANXESS am Standort für technische Kautschuke in La Wantzenau 5,5 Millionen Euro zur verbesserten Abwasserreinigung. Die Anlage startete im Jahr 2006 und verbessert seitdem erheblich die Abwasserqualität. Der Gehalt an Schwebstoffen ging um rund 40 Prozent zurück.
In Porto Feliz (Brasilien) hat LANXESS sämtliche Produktionsabläufe auf den Prüfstand gestellt. Im Rahmen des „Retro Washing Projekts“ senkte der Spezialchemie-Konzern durch eine innovative Verfahrensoptimierung das Abwasservolumen und damit auch die Kosten für die Abwasserbehandlung.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Weniger Abfälle, weniger Rohstoffe, weniger Wasser – die neue Sparsamkeit schont die Umwelt und verbessert die Wirtschaftlichkeit. Allein der Wasserverbrauch ging um rund 50 Prozent gegenüber 2004 zurück, das Abfallaufkommen verringerte sich um etwa 40 Prozent. Positiver Nebeneffekt: Auch die Betriebskosten sanken erheblich, während Produktivität und Produktqualität weiter zulegten. Für diese umweltfreundliche Produktionsmethode wurde der Standort mehrfach zertifiziert wurde.