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HSEQ-Kennzahlen – Sicherheit und Umweltschutz in Zahlen

Weltweite Kennzahlen pro Geschäftsbereich und Standort

Sicherheit und Umweltschutz sind für ein Chemieunternehmen nicht nur elementare Aufgaben und gehen mit entsprechenden Zielen einher. Diese müssen auch belegt werden. Um weltweit die Kennzahlen in den Bereichen Sicherheit und Umweltschutz systematisch zu erfassen, nutzt LANXESS ein eigens entwickeltes elektronisches Datenerfassungssystem. Es ermöglicht, weltweit ein umfassendes Spektrum von „Performance Indicators“ pro Geschäftsbereich und Standort zu ermitteln. Diese werden als valide Datenbasis für die interne und externe Berichterstattung genutzt und bilden die Fortschritte bei der Verwirklichung von global gültigen HSEQ-Zielen ab.

Für das Berichtsjahr 2011 hat die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unsere Datenerhebungsprozesse und unser Datenerfassungssystem im Rahmen einer betriebswirtschaftlichen Prüfung beurteilt und den Großteil unserer HSE-Kennzahlen der Jahre 2010 und 2011 mit dem Ziel geprüft, eine „hinreichende Prüfungssicherheit“ („reasonable assurance“) zu erlangen.

In 2011 haben wir unsere Datenerfassung am Standard GRI G3 ausgerichtet. Die aktuellen Kennzahlen für 2011 nach GRI G3 sind in nachstehender Tabelle nachzulesen:

Erläuternde Angaben zu den Umwelt- und Sicherheitskennzahlen
*) Die aggregierten Daten beziehen sich auf alle LANXESS Produktionsstandorte, die zu mehr als 50 % zum Konzern gehören, jedoch ohne den Standort Redmond (USA). Die neuen Keltan-Standorte (ab 2. Mai 2011) Geleen (Niederlande) und Triunfo (Brasilien) sowie die Darmex-Standorte der Rhein Chemie (seit 11. Januar 2011) Burzaco und Merlo (beide Argentinien) sowie Colonia (Uruguay) sind bereits mit erfasst. Der neue US-amerikanische
Unitex-Standort Greensboro (seit 12. Oktober 2011) und der Verichem-Standort Pittsburgh/ Neville Island (seit 9. November 2011) wurden 2011 noch nicht berücksichtigt. Aufgrund eingeschränkter Erfassungs- und Kontrollmöglichkeiten und der damit verbundenen Schätzungen ist die Datenbasis teilweise mit Unsicherheiten behaftet.
In 2011 haben wir unsere Datenerfassung am Standard GRI G3 ausgerichtet.

+) Kennzahl wurde durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer betriebswirtschaftlichen Prüfung mit begrenzter Sicherheit unterzogen (limited assurance).
++) Kennzahl wurde durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer betriebswirtschaftlichen Prüfung mit hinreichender Sicherheit unterzogen (reasonable assurance).

1)     MAQ = Million-Arbeitsstunden-Quote, Anzahl der Unfälle per 1 Mio. Arbeitsstunden ab 1 Tag Ausfall ohne Unfalltag, bezogen auf alle Mitarbeiter (inkl. Leiharbeiter) an allen Standorten.
2)     Verkaufte Menge eigens erzeugter Waren, die intern an eine andere LANXESS Gesellschaft oder extern verkauft wurden (exklusive Handelsware).
3)     Korrigierte Werte gegenüber den im Geschäftsbericht 2010 publizierten Werten.
4)     Alle Scope-1-Kyotogase sind berechnet als CO2-Äquivalente (CO2e). Gemäß GHG Protocol werden die CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Biomasse separat ausgewiesen und sind nicht in den Scope-1-Emissionen enthalten. Im Berichtszeitraum sind hierbei folgende Emissionen angefallen: 2010: 153 kt CO2, 2011: 241 kt CO2.
5)     Summe VOC ohne Methan und Aceton (flüchtige organische Verbindungen).
6)     Stickoxide (NOX) berechnet als NO2 (ohne N2O; Lachgas).
7)     Schwefeldioxid (SO2) + SO3, berechnet als SO2
8)     Entspricht Durchlaufkühlwasser.
9)     Die angegebene Energiemenge wurde unter vereinfachenden Annahmen errechnet und basiert auf typischen Stoffwerten. Nicht enthalten sind andere Formen importierter Energie (z. B. in Rohstoffen enthaltene Energien).
10) Deutliche Erhöhung gegenüber dem publizierten Wert aufgrund der jetzt vollständigen Berücksichtigung der CO-, NOX- beziehungsweise SO2-Emission aus der Nutzung erneuerbarer Energien, Diesel und Benzin.
11) Die Umrechnungsfaktoren wurden von den Energieerzeugern für 2008 oder 2009 angegeben. Dort, wo Angaben fehlten, wurden Faktoren aus dem Jahr 2009 der IEA (International Energy Agency) zugrunde gelegt.

a)    Es können geringe Anteile direkte erneuerbare Energieträger enthalten sein
b)     2010 keine Aufteilung der Gesamtwasserentnahme nach Quellen
c)    Schwermetalle sind Arsen, Cadmium, Chrom, Kupfer, Quecksilber, Nickel, Blei, Zinn, Zink
d)    Wurde 2010 nicht im Detail erfasst
e)    Kann teilweise auch Mengen mit energetischer Verwertung enthalten
f)    entspricht dem jeweiligen Kapitel im GRI 3.1

Weitere Erläuterungen zur Datenqualität:
•     Die verwendeten Emissionsfaktoren für fossile Brennstoffe beruhen auf Berechnungen der US EPA (AP-42 des Jahres 1998) sowie den IPCC Guidelines for National Greenhouse Gas Inventories (2006).
•     Die Faktoren zur Berechnung der CO2e beruhen, gemäß der Vorgabe des GHG Protocol (2004), auf dem Global Warming Potential (Zeithorizont:100 Jahre) des Second Assessment Report (SAR 1995) der IPCC.

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