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Der Umgang mit chemischen Stoffen und das Arbeiten mit technischen Anlagen bergen immer mögliche Gefahren. Um die Mitarbeiter bestmöglich vor Unfällen zu schützen, hat LANXESS konzernweit strenge Richtlinien zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz eingeführt. Entscheidend ist es dabei, mögliche Risiken bereits im Vorfeld zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen, Unfälle vorzubeugen sowie frühzeitig zu erkennen und zu reagieren.
Kommt es trotz aller Sicherheitsvorkehrungen zu einem Zwischenfall, wird dieser im weltweit eingesetzten elektronischen Meldesystems (Incident Reporting System – IRS) erfasst. Das System ermöglicht eine Dokumentation des gesamten Ereignisverlaufs – von der ersten Meldung über die eingeleiteten Maßnahmen bis hin zur Festlegung von Fristen zur Umsetzung. So hat das Krisenmanagement stets den Überblick über Unfälle, Umweltereignisse und Stillstände in der Produktion. Zentrale Messgröße für die Überprüfung der Arbeitssicherheit ist die Millionarbeitsstundenquote (MAQ) für Unfälle. Sie lag im Jahr 2010 bei 2,2 MAQ und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (3,0 MAQ) deutlich verbessert.
Mehr Sinn für Sicherheit
Eigenverantwortung zählt: Mit einer gezielten Aufklärung der Mitarbeiter will LANXESS die Unfallquote weiter senken und die Arbeitssicherheit nachhaltig verbessern. Ein Beispiel ist die 2006 gestartete Kampagne „Mehr Sinn für Sicherheit". Poster, Flyer und Infomaterialien sensibilisieren die Mitarbeiter für das Thema und schaffen ein gemeinsames Verständnis für die hohen Gesundheit- und Sicherheitsstandards im Unternehmen. Auch eigene Ideen und Vorschläge der Mitarbeiter für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz sind ausdrücklich willkommen und werden systematisch erfasst, bewertet und bei entsprechendem Potential umgesetzt.