LANXESS reduziert Treibhausgas-Emissionen
LANXESS ist bekannt dafür, Verantwortung zu übernehmen – und das gilt selbstverständlich auch für die Umwelt. Um seine Emission von klimaschädlichen Treibhausgasen weiter deutlich zu reduzieren, nimmt der Spezialchemie-Konzern daher am Standort Krefeld-Uerdingen Anfang 2009 eine zweite Lachgasreduktionsanlage, kurz LARA, in Betrieb.
LANXESS verringert so seine jährlichen Klimagas-Emissionen in Deutschland bis 2012 um 1,5 Millionen Tonnen im Vergleich zum Jahr 2007. Mit diesem „Leuchtturm-Projekt“ wird der Konzern bis zu 80 Prozent seines gesamten direkten Ausstoßes von Treibhausgasen in Deutschland eliminieren.
Was ist Lachgas?
Lachgas entsteht bei der Herstellung von Adipinsäure, welche hauptsächlich als Vorprodukt für unsere Hochleistungs-Kunststoffe aus Polyamid verwendet wird. Lachgas ist für den Menschen vollkommen ungiftig, jedoch eines der klimaschädlichsten Gase überhaupt. Aus diesem Grund haben wir bereits vor einigen Jahren in Krefeld-Uerdingen eine Anlage in Betrieb genommen, die zur thermischen Lachgasabspaltung dient. Zum damaligen Zeitpunkt handelte es sich um die erste Anlage dieser Art in Deutschland. Wir sind sozusagen der Pionier beim Abbau von Lachgas, welches 310 Mal schädlicher für das Klima ist als Kohlendioxid.
Mit der neuen Anlage baut LANXESS seine Technologieführerschaft auf diesem Gebiet weiter aus. Durch sie neutralisieren wir jedes Jahr rund 5.000 Tonnen Lachgas, das entspricht 1,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid!
Und so funktioniert LARA:
Das Lachgas wird direkt aus dem Abgasstrom der Adipinsäure in seine Bestandteile Sauerstoff und Stickstoff zersetzt. Dabei entsteht Wärme, die zur Erzeugung von Dampf genutzt und in das Dampfnetz des Chemieparks eingespeist wird.
Mit der bereits bestehenden Anlage werden 85 bis 90 Prozent des Lachgases in unschädliche Moleküle gespalten. Durch die zweite Anlage können wir unsere Lachgas-Emissionen vollständig eliminieren.
Erstens: Hier in Deutschland, an allen Standorten weltweit und innerhalb unserer eigenen Werke.
Zweitens: Soweit möglich auch dort, wo wir unsere Energie und unsere Rohstoffe beziehen.
Und drittens: Natürlich auch mit unseren Produkten, die wir an Kunden in aller Welt verkaufen.
Denn wir wissen: Umwelt- und Klimaschutz ist immer eine ganzheitliche Aufgabe. Niemand kann sie erfolgreich in Angriff nehmen, wenn er nicht die gesamte Wertschöpfungskette seiner Produktion im Auge hat.
Aber wir wissen auch: Vorwärts kommen wir nur, wenn jeder bei sich anfängt! Bei den direkten und eigenen Emissionen!
Eine Animation zeigt, wie Lachgas in seine Bestandteile zersetzt wird.

